Leistungen

Unsere Leistungspakete

Die DIN EN ISO 9001:2008 stellte  im Abschnitt 5.5.2 die Forderung, einen Beauftragten der obersten Leitung zu benennen. In der Anmerkung zu dem genannten Abschnitt hieß es weiterhin: „die Verantwortung eines Beauftragten der obersten Leitung kann in Angelegenheiten des QM-Systems auch eine Verbindung mit externen Parteien einschließen. In der neuen ISO 9001:2015 ist die Forderung der Benennung eines Beauftragten der obersten Leitung (QMB) weggefallen. Die oberste Leitung muss nun deutlich mehr Verantwortung für die Wirksamkeit des QMS übernehmen.

Dies rechtfertigt nach wie vor die Entscheidung der Unternehmen, eine externe Person für diese Aufgaben zu bestellen.

Von dieser Möglichkeit machen in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen Gebrauch. Vor allem eine Verschiebung von einer einfachen Inanspruchnahme von Beratungsleistungen zu einer aktiven, partnerschaftlichen und langfristig angelegten Zusammenarbeit ist dabei zu erkennen.

Für die Auswahl der Aufgaben und die Festlegung der Einsatzzeiten sind je nach Unternehmen unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend, wie z.B. die zeitlichen Ressourcen der eigenen Mitarbeiter oder das Know-how in Bezug auf das Qualitätsmanagement.

• Modell 1

Viele kleine und mittlere Unternehmen haben einen Mitarbeiter, der bereits erste Erfahrungen mit der Einführung und der Umsetzung eines QM-Systems erlangt hat. Oftmals sind jedoch gewisse Unsicherheiten vorhanden. Weiterhin zeigt unsere Erfahrung, dass sich manchmal der interne QMB bei der Bewältigung gewisser Aufgaben „festgefahren“ hat und einen kleinen Anstoß benötigt, um wieder in „flottes Fahrwasser“ zu gelangen. Diese Art der Betreuung erfordert in der Regel einen geringen zeitlichen Aufwand. Wichtig ist jedoch, dass der QMB in kritischen Situationen jederzeit zum Telefon greifen kann, um auftretende Probleme kurzfristig mit der externen Fachkraft besprechen zu können. Besuche vor Ort beschränken sich im allgemeinen auf wenige Stunden pro Monat.

• Modell 2 ( kurzzeitiger Einsatz vor Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits)

Viele Betriebe entscheiden sich vor einem externen Audit durch das Zertifizierungsunternehmen, ein internes Audit durchzuführen. Hierzu werden häufig Externe hinzugezogen, die mit geschultem Auge das QM-System auf Schwachstellen untersuchen sollen, um damit mehr Sicherheit zu erlangen, beim Zertifizierungsaudit positiv abzuschneiden. Ein derartiger Einsatz eines Externen ist daher temporär, d.h. je nach Unternehmensgröße auf einen bis ca. drei Tage begrenzt. Das interne Audit beinhaltet dabei in fast allen Fällen die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung (Bericht erstellen, Hinweise geben, Abweichungen erläutern). Der Auditbericht dient der obersten Leitung gleichzeitig als Input für die Managementbewertung, die die Ergebnisse des internen Audits berücksichtigen muss.

• Modell 3 (kontinuierlicher Einsatz als externer QMB)

Die Beauftragung eines externen QMB nach diesem Modell ist nach unserer Erfahrung in der Praxis am häufigsten anzutreffen. Es ist für alle kleinen und mittleren Unternehmen anwendbar. Die Einsatzzeit ist außer von der Unternehmensgröße auch von der Aufgabenstellung abhängig. Häufig werden Einsatzzeiten zwischen vier und fünfzehn Tagen pro Jahr vereinbart.